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System Inferno · Version 0.32 · für Windows 10 und 11

System Inferno

Dein Windows-Werkzeugkasten im Glas-Design: aufräumen, sichern, prüfen, schützen und brennen, alles in einem Programm. Mit Live-Dashboard, Backup, Rettungs-USB-Stick, Festplatten-Test und Virenscan.

Werbebild von System Inferno: der Windows-Werkzeugkasten im Glas-Design mit Dashboard, Cleaner, Backup, Systemmonitor, Treiber-Backup und Brennen
2 Tage voll testenFünf Werkzeuge in einem ProgrammWindows 10 & 11Backup mit Rettungs-StickAuf Spendenbasis
1PrüfenDashboard, Monitor, Festplatten-Test und Virenscan zeigen den Zustand.
2AufräumenCleaner und Autostart machen Platz und beschleunigen den Start.
3SichernBackup, Treiber-Sicherung und Rettungs-Stick schützen deine Daten.

Was System Inferno ist

System Inferno ist dein Werkzeugkasten für Windows: aufräumen, sichern, prüfen, schützen und brennen, alles in einem Programm im Glas-Design. Auf dem Dashboard siehst du die Auslastung, die Temperaturen und deine Laufwerke auf einen Blick.

BereichWofür?
DashboardAlles auf einen Blick: Auslastung, Temperaturen, Laufwerke, Schnellaktionen
System-CleanerTemporäre Dateien, Caches, Update-Reste, Protokolle und Registry-Reste entfernen, mit Vorschau
AutostartProgramme, die mit Windows starten, ein- und ausschalten
BackupDateien, E-Mails, ganze Festplatten und Partitionen sichern, auch zeitgesteuert. Dazu der Rettungs-USB-Stick
SystemmonitorProzessor, Speicher, Grafikkarte, Netzwerk und Laufwerke live
MainboardGezeichnetes Mainboard mit RAM-Bänken, Steckplätzen und USB-Anschlüssen, dazu BIOS-Abgleich
Festplatten-TestZustand (SMART), Geschwindigkeit, Oberflächentest und Dateisystem prüfen
Viren & MalwareScannen mit dem Microsoft Defender und Suche nach Malware-Spuren
Treiber & UpdatesTreiber sichern und wiederherstellen, Updates suchen, Windows- und BIOS-Infos
Brennen & ISOISO erstellen, bootfähige USB-Sticks machen, Discs sichern und brennen

Gut zu wissen: Die Bilder auf dieser Seite zeigen Beispieldaten. Auf deinem PC stehen dort deine eigenen Laufwerke, Programme und Werte.

Was System Inferno kann

Live-Dashboard

Prozessor, Arbeitsspeicher, freier Platz, Laufzeit und die Temperaturen von CPU, System und Grafikkarte. Die echte CPU-Temperatur liest das Programm direkt aus dem Prozessor.

Sauber aufräumen

Der Cleaner zeigt vorher, was gelöscht wird. Persönliche Dateien, Downloads, Cookies, Verlauf und Passwörter bleiben unberührt.

Backup mit Zeitplan

Dateien, E-Mails, ganze Festplatten und Partitionen. Die erste Sicherung ist voll, danach werden nur Änderungen gesichert.

Rettungs-USB-Stick

Startet den PC auch dann, wenn Windows nicht mehr hochfährt, zum Zurückspielen und Sichern.

Mainboard-Ansicht

Dein Mainboard als Grafik mit RAM-Bänken, Steckplätzen und USB-Anschlüssen. Beim Ein- und Ausstecken leuchtet der Anschluss auf.

Festplatten-Test

Zustand in Prozent, SMART-Werte, Geschwindigkeit und eine Oberflächenkarte, dazu die Dateisystem-Prüfung.

Viren und Malware

Scans mit dem eingebauten Microsoft Defender und eine eigene Suche nach Malware-Spuren.

Treiber sichern

Alle Treiber exportieren und nach einer Neuinstallation mit einem Klick wieder einspielen. Dazu Update-Suche und BIOS-Infos.

Brennen und ISO

ISO aus Ordner, bootfähige ISO, USB zu ISO, ISO zu USB, Disc zu ISO und ISO auf Disc brennen.

Installation und Testzeit

  1. Starte die Setup-Datei SystemInferno_Setup.exe und bestätige die Windows-Rückfrage mit Ja.
  2. Klicke im Assistenten auf Weiter, ändere auf Wunsch den Zielordner und wähle, ob ein Desktop-Symbol angelegt wird.
  3. Klicke auf Installieren und lass am Ende „System Inferno jetzt starten“ angehakt.

Installiert wird nach C:\Programme\System Inferno. Im Startmenü findest du „System Inferno“ und „System Inferno deinstallieren“.

Als Administrator starten

Viele Funktionen brauchen Administratorrechte. Unten links siehst du, wie das Programm gerade läuft: „Läuft als Administrator“ oder „Eingeschränkte Rechte“. Mit „Als Admin neu starten“ startest du es mit vollen Rechten neu. In den Einstellungen kannst du festlegen, dass es immer als Administrator startet.

2 Tage voll testen

  • Du kannst System Inferno 2 Tage lang ohne Einschränkungen testen. Die Testzeit beginnt beim ersten Start und läuft genau 48 Stunden.
  • Oben im Fenster steht „Unregistrierte Testversion“ mit der Restzeit, die live herunterzählt.
  • Nach Ablauf startet das Programm nur noch mit gültigem Seriencode. Zeitgesteuerte Backups laufen dann ebenfalls nicht mehr.
  • Nach der Registrierung steht oben in Grün „Registrierte Version“ mit deinem Namen.
Info & Registrierung
Das Info-Fenster während der Testzeit mit der Restzeit sowie den Feldern für Name und Seriennummer
Das Info-Fenster während der Testzeit.

So registrierst du das Programm

  1. Fordere deinen Seriencode an (siehe unten bei Kontakt). Du bekommst deinen Namen und eine Seriennummer im Format SINF-XXXXX-XXXXX-XXXXX-XXXXX.
  2. Klicke oben rechts auf das „i“ oder direkt auf die Anzeige „Unregistrierte Testversion“.
  3. Gib Name und Seriennummer so ein, wie du sie bekommen hast. Groß- und Kleinschreibung, Bindestriche und doppelte Leerzeichen sind egal.
  4. Klicke auf Registrieren, fertig.

Gut zu wissen: Die Lizenz gilt auch auf dem Rettungs-USB-Stick, wenn du ihn nach der Registrierung erstellst.

Wichtig: Das Zurückstellen der Uhrzeit beendet die Testzeit sofort.

Deinstallieren

Über Einstellungen → Apps von Windows oder den Startmenü-Eintrag. Dabei werden auch die zeitgesteuerten Backups entfernt. Du wirst gefragt, ob deine Einstellungen und Backup-Profile gelöscht werden sollen. Deine Sicherungen selbst bleiben immer erhalten.

Das Hauptfenster

Links die Seitenleiste mit allen Bereichen, rechts der Inhalt, oben die Fenster-Knöpfe.

System Inferno – Dashboard
Das Hauptfenster von System Inferno mit Seitenleiste und Dashboard: Auslastung, Temperaturen, Systeminformation und Laufwerke
Das Hauptfenster mit dem Dashboard.
ElementBedeutung
Seitenleiste (links)Wechselt zwischen den Bereichen. Unten: Einstellungen, Rechte-Anzeige, Version.
Lizenz-Anzeige (oben)Grün = registriert mit Name, Orange = Testversion mit Restzeit, Rot = abgelaufen. Ein Klick öffnet Info & Registrierung.
„i“Info & Registrierung: Version, Autor, Webseite, Seriennummer eingeben.
Lautstärke, Pause, NoteRegler für die Startmusik (auch mit dem Mausrad), Pause zum Anhalten, die Note schaltet die Musik ein oder aus und wird gemerkt.
_ □ ×Minimieren, maximieren, schließen. Das Fenster lässt sich am oberen Rand verschieben und an den Rändern in der Größe ändern.

Dashboard

Das Dashboard zeigt Prozessor- und Speicherauslastung, den freien Platz auf C:, die Laufzeit seit dem Start, die Temperaturen von Prozessor, System und Grafikkarte, Systeminformationen und alle Laufwerke mit Füllstand. Mit den Schnellaktionen startest du direkt eine Reinigung, ein Backup, die Treibersicherung oder das Erstellen einer ISO.

Tipp: Wird die CPU-Temperatur nicht angezeigt, installiere unter Einstellungen → Sensoren den Sensor-Treiber.

System-Cleaner

Gibt Speicherplatz frei, mit Vorschau, bevor etwas gelöscht wird.

System-Cleaner
Der System-Cleaner nach der Analyse mit Kategorien, Dateianzahl und der Schaltfläche Jetzt bereinigen
Der System-Cleaner nach der Analyse.
  1. Öffne den Bereich System-Cleaner. Die Analyse startet automatisch (oder „Neu analysieren“).
  2. Hake Kategorien an oder ab. Ein Klick auf die Anzahl („652 Dateien“) zeigt die Vorschau aller Dateien, dort kannst du einzelne Einträge abwählen.
  3. Klicke auf „Jetzt bereinigen“.

Gut zu wissen: Persönliche Dateien, Downloads, Cookies, Verlauf und Passwörter werden nie angefasst. Jeder Registry-Eintrag wird vor dem Löschen als .reg-Datei gesichert (%APPDATA%\SystemInferno\Registry-Sicherung), ein Doppelklick darauf stellt ihn wieder her.

KategorieWas wird entfernt?
Temporäre DateienReste von Programmen und Installationen, erst ab 24 Stunden Alter
Windows-Update-CacheBereits installierte Update-Downloads
Windows-ProtokolleAlte Logdateien ab 7 Tagen
AbsturzberichteFehlerberichte und Speicherabbilder
Miniaturansichten-CacheVorschaubilder des Explorers, bei Bedarf neu erstellt
Grafik-Shader-CacheDirectX- und Grafiktreiber-Cache (standardmäßig aus)
Alte Windows-InstallationWindows.old nach einem großen Upgrade, über die Windows-Datenträgerbereinigung
Registry-FehlerNur Einträge, deren Ziel nachweislich fehlt (standardmäßig aus, mit Sicherung)
PapierkorbLeert den Papierkorb (standardmäßig aus)
Komponentenspeicher (DISM)Veraltete Windows-Komponenten (standardmäßig aus, dauert länger)

Autostart

Bestimme, welche Programme zusammen mit Windows starten.

Autostart
Die Autostart-Liste mit Schaltern zum Ein- und Ausschalten der Programme
Autostart-Liste mit Schaltern.
  • Mit dem Schalter rechts schaltest du ein Programm ein oder aus. Ausschalten löscht nichts und wirkt genau wie im Task-Manager.
  • „Entfernen“ löscht den Eintrag, vorher wird er gesichert („Sicherungen“ öffnet den Ordner).
  • Fehlt die Programmdatei, steht „Programm fehlt“ dabei. Solche Einträge kannst du gefahrlos entfernen.
  • Einträge „für alle Benutzer“ lassen sich nur als Administrator ändern. Änderungen wirken beim nächsten Windows-Start.

Backup

Sichere Dateien, E-Mails und ganze Festplatten, einmalig oder automatisch nach Zeitplan.

Backup
Der Backup-Bereich mit den Profilen links und den Sicherungsständen rechts
Backup-Bereich mit Profilen und Sicherungsständen.

Die fünf Sicherungsarten

ArtWas wird gesichert?
DatenBeliebige Ordner. Ausschlüsse möglich, z. B. *.tmp; node_modules
E-Mail / OutlookOutlook-Daten (PST), Signaturen, Regeln, Vorlagen und Thunderbird-Profile werden automatisch gefunden. Mail-Programme werden vorher sauber geschlossen.
SystemsicherungDie komplette Windows-Festplatte als Image (EFI, Windows, Wiederherstellung)
FestplatteEine gewählte Festplatte komplett als Image
PartitionEine einzelne Partition als Image

Profil anlegen

  1. Klicke unten auf „Neu“.
  2. Wähle die Art, vergib einen Namen und lege die Quelle fest (Ordner bzw. Festplatte oder Partition).
  3. Wähle das Ziel, am besten eine externe Festplatte oder ein Netzlaufwerk, nie dieselbe Platte.
  4. Zeitplan: manuell, täglich, wöchentlich oder bei der Anmeldung. Stelle Uhrzeit und Wochentag ein.
  5. Lege fest, wie viele Sicherungen aufbewahrt werden, und speichere.
Profil bearbeiten
Das Fenster Backup-Profil bearbeiten am Beispiel einer Systemsicherung
Profil bearbeiten, hier eine Systemsicherung.

Mit „Jetzt sichern“ startest du ein Profil sofort. Zeitgesteuerte Sicherungen laufen über die Windows-Aufgabenplanung, auch wenn System Inferno geschlossen ist. Verpasste Termine (PC war aus) werden nachgeholt. Während der Sicherung zeigt ein Symbol im Infobereich den Fortschritt.

Wie Datensicherungen funktionieren

  • Die erste Sicherung ist eine Vollsicherung, danach werden nur geänderte Dateien gesichert (Zwischenstände). Das geht schnell und spart Platz.
  • Jeder Stand lässt sich vollständig wiederherstellen, auch nach einer Neuinstallation von Windows über „Anderes Backup …“.
  • Alle Sicherungen haben die Endung .sinf. Ein Doppelklick auf eine .sinf-Datei öffnet sie in System Inferno.

Images: System, Festplatte, Partition

  • Gesichert wird im laufenden Betrieb über eine Windows-Schattenkopie, auch das Windows-Laufwerk C:.
  • Nur belegter Platz wird gesichert und gepackt, danach wird das Image komplett geprüft.
  • Als Laufwerk öffnen: Das Image erscheint als eigenes, schreibgeschütztes Laufwerk im Explorer, so holst du einzelne Dateien heraus. „Auswerfen“ beendet das.

Wiederherstellen

„Wiederherstellen …“ öffnet einen Stand. Du wählst alle oder einzelne Dateien (mit Suche) und ob sie an den ursprünglichen Ort oder in einen anderen Ordner sollen. Gleiche Dateien werden übersprungen, neuere vorhandene Dateien nicht überschrieben.

Ein System- oder Festplatten-Image spielst du am besten über den Rettungs-USB-Stick zurück (nächster Abschnitt), denn das laufende Windows kann sich nicht selbst überschreiben. Andere Festplatten oder Partitionen gehen auch direkt unter Windows mit „Auf Festplatte zurückspielen“.

Wichtig: Beim Zurückspielen wird das Ziel komplett überschrieben. System Inferno prüft vorher das ganze Image, sperrt ungeeignete Ziele und fragt zweimal nach. Lies das angezeigte Ziel trotzdem genau.

Gut zu wissen: Ist AOMEI Backupper installiert, öffnet der Knopf AOMEI es direkt. AOMEI-Sicherungen und System-Inferno-Sicherungen sind unterschiedliche Formate und nicht austauschbar.

Rettungs-USB-Stick

Startet deinen PC auch dann, wenn Windows nicht mehr hochfährt, zum Zurückspielen und Sichern.

Rettungsmedium erstellen
Das Fenster Rettungsmedium erstellen mit einem USB-Stick als Ziel
Rettungsmedium erstellen, Ziel ist ein USB-Stick.

Stick erstellen

  1. Klicke im Bereich Backup auf „Rettungs-USB …“.
  2. Fehlt das Windows ADK, klicke auf „Automatisch installieren“. Es wird direkt von Microsoft geladen (einige GB, 10 bis 30 Minuten, nur einmal nötig).
  3. Wähle unter Ziel den USB-Stick (oder eine ISO-Datei bzw. einen Brenner).
  4. Klicke auf „Erstellen“ und warte.

Wichtig: Der Stick wird komplett gelöscht. Sticks über 8 GB bekommen zusätzlich eine Partition „SI-DATEN“, auf die du im Rettungsmodus Images speichern kannst.

Vom Stick starten

Stecke den Stick ein, starte den PC neu und öffne das Startmenü des PCs (je nach Hersteller meist F8, F11, F12 oder Esc). Wähle dort den USB-Stick. Nach etwa einer Minute erscheint der Rettungsmodus von System Inferno im Vollbild.

  • Suchen durchsucht alle Laufwerke nach Images und Ordner-Sicherungen, ein Balken zeigt den Fortschritt.
  • Sicherung wählen und „Zurückspielen“. Bei Images folgt der Festplatten-Assistent, bei Ordner-Sicherungen die Dateiauswahl (Ziel ist immer ein von dir gewählter Ordner).
  • Sichern … sichert eine Festplatte, Partition oder einen Ordner. Ideal, um Dateien aus einem Windows zu retten, das nicht mehr startet.
  • Dazu gibt es Konsole, Neustart und Ausschalten.

Systemmonitor und Mainboard

Systemmonitor

Systemmonitor
Der Systemmonitor mit Verlaufskurven für Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und Netzwerk
Der Systemmonitor.
  • Verlaufskurven für Prozessor (mit Takt), Arbeitsspeicher, Grafikkarte (mit Grafikspeicher) und Netzwerk (Empfangen und Senden).
  • Größte Verbraucher: die Programme mit der höchsten CPU- bzw. RAM-Last, umschaltbar.
  • Prozessor-Kerne: Auslastung jedes einzelnen Kerns.
  • Temperaturen und Laufwerke: CPU, System, Grafikkarte sowie Zustand, Temperatur und Aktivität jeder Festplatte.

Mainboard

Dein Mainboard als Grafik, live.

Mainboard
Die Mainboard-Ansicht mit RAM-Bänken, Steckplätzen und USB-Anschlüssen
Mainboard-Ansicht: Die Maus über einem Anschluss zeigt Details.
  • RAM-Bänke: belegt oder frei mit Größe, Typ, Takt und Hersteller. Auch freie Bänke werden angezeigt.
  • PCIe- und M.2-Steckplätze, SATA, Netzwerk und der Prozessor.
  • USB-Anschlüsse: belegt oder frei, USB 2/3/C und das angeschlossene Gerät. Beim Ein- und Ausstecken leuchtet der Anschluss auf.
  • Mit der Maus über ein Bauteil fahren zeigt alle Details.
  • Online prüfen vergleicht dein BIOS mit der neuesten Version (ASUS und MSI). Dazu Links zu BIOS-Seite, Datenblatt, RAM-Liste und passendem RAM.

Festplatten-Test

Wie gesund und wie schnell sind deine Laufwerke? Links stehen alle Festplatten, SSDs und USB-Laufwerke mit Zustandsampel und Temperatur. Klicke ein Laufwerk an und wähle rechts einen der fünf Reiter.

Festplatten-Test – Zustand
Der Festplatten-Test mit dem Reiter Zustand: Gesundheit in Prozent, Laufwerksdaten und Partitionen
Reiter „Zustand“.
ReiterWas zeigt oder macht er?
ZustandGesundheit in Prozent mit Urteil (Sehr gut, Gut, Achtung, Kritisch) und Hinweisen in Klartext. Dazu Modell, Seriennummer, Firmware, Temperatur, restliche Lebensdauer (SSD), Betriebsstunden, gelesene und geschriebene Daten und die Partitionen.
SMART-WerteAlle Messwerte des Laufwerks. Auffällige Werte sind farbig markiert. Bei NVMe-SSDs kommen die Werte direkt aus der SSD.
GeschwindigkeitMisst Lesen, zufälliges Lesen kleiner Blöcke und die Zugriffszeit, mit Bewertung passend zum Laufwerkstyp. Auf Wunsch auch Schreiben (mit einer Testdatei, die danach automatisch gelöscht wird).
OberflächentestLiest das Laufwerk Bereich für Bereich und zeigt eine Karte: grün = schnell, gelb = normal, orange = langsam, rot = Lesefehler. Der Schnelltest dauert wenige Minuten, der komplette Test bei großen Festplatten mehrere Stunden.
Dateisystem„Prüfen“ sucht nach Fehlern im Dateisystem und ändert nichts. „Reparieren …“ behebt sie, beim Windows-Laufwerk beim nächsten Neustart.
Festplatten-Test – Oberflächentest
Der Reiter Oberflächentest mit einer farbigen Karte der gelesenen Bereiche
Reiter „Oberflächentest“.

Gut zu wissen: Alle Tests außer dem Schreibtest und „Reparieren“ lesen nur und verändern nichts. Viele USB-Gehäuse geben keine SMART-Werte weiter, dort steht dann „Unbekannt“.

Wichtig: Zeigt ein Laufwerk „Achtung“ oder „Kritisch“, sichere deine Daten sofort.

Viren und Malware

Schutz mit dem in Windows eingebauten Microsoft Defender, plus eine eigene Suche nach Malware-Spuren.

Viren & Malware – Schutz
Der Reiter Schutz mit grünem Schild, Echtzeitschutz und Alter der Virendefinitionen
Reiter „Schutz“.

Schutz

Das Schild zeigt auf einen Blick, ob dein PC geschützt ist. Darunter: Echtzeitschutz, Verhaltensüberwachung, Manipulationsschutz, Alter der Virendefinitionen und die letzten Scans. „Virendefinitionen aktualisieren“ holt die neuesten Signaturen.

Scannen

ScanWann?
SchnellscanRegelmäßig. Prüft die Stellen, an denen sich Schadsoftware meist einnistet (wenige Minuten).
Vollständiger ScanGelegentlich oder bei Verdacht. Alle Dateien auf allen Laufwerken (1 Stunde und mehr).
Ordner oder DateiFür Downloads, USB-Sticks oder eine einzelne Datei.
Offline-ScanBei hartnäckigem Befall. Windows startet neu und prüft vor dem Hochfahren (ca. 15 Minuten).

Funde und Quarantäne

Alle bisherigen Funde mit Stufe, Datei und Status. „Aktive entfernen“ beseitigt noch aktive Bedrohungen. Dateien in Quarantäne kannst du nur nach einer deutlichen Warnung wiederherstellen, das nur bei einem sicheren Fehlalarm tun.

Malware-Spuren

Viren & Malware – Malware-Spuren
Der Reiter Malware-Spuren mit einer Liste auffälliger Veränderungen
Reiter „Malware-Spuren“.

Findet Veränderungen, die Schadsoftware oft hinterlässt: gesperrte oder umgeleitete Webseiten (Hosts-Datei), eingeschleuster Proxy, Ausnahmen im Virenschutz, abgeschalteter Defender, unsignierte Programme aus Temp- und AppData-Ordnern und verschleierte Befehle im Autostart. Die meisten Funde lassen sich mit einem Klick beheben. VirusTotal prüft eine Datei online, übertragen wird nur ihr Prüfwert, nicht die Datei.

Tipp: Nicht jede Auffälligkeit ist schädlich. „Prüfen“ heißt: kurz ansehen. „Verdächtig“ solltest du ernst nehmen.

Gut zu wissen: Ist ein anderes Virenprogramm aktiv (z. B. Avast oder Kaspersky), läuft der Defender passiv. Scans funktionieren dann meist trotzdem als zweite Meinung.

Treiber und Updates

Treiber sichern, Updates finden und alles über Windows und BIOS.

Treiber sichern
Der Bereich Treiber sichern mit der Liste der Drittanbieter-Treiber und den Schaltflächen zum Sichern und Wiederherstellen
Treiber sichern.
  1. Wähle mit dem Umschalter „Drittanbieter“ (empfohlen) oder „Alle Treiber“.
  2. Hake Treiber an. „Alle“ wählt alles aus.
  3. Klicke auf „Ausgewählte sichern“ und wähle einen Zielordner, zum Beispiel einen USB-Stick.
  4. Nach einer Neuinstallation von Windows: „Wiederherstellen …“ und den Sicherungsordner wählen. Alle Treiber werden auf einmal eingespielt.

Updates

„Nach Updates suchen“ fragt den offiziellen Windows-Update-Dienst nach fehlenden Treiber- und Windows-Updates. Hake die gewünschten an und klicke auf „Ausgewählte installieren“. Für Grafikkarten gibt es einen Knopf zur Treiberseite des Herstellers, deren Treiber sind oft neuer.

Windows und BIOS

Windows-Version, Build, Installationsdatum und letztes Update sowie BIOS-Version und -Datum, Mainboard, UEFI, Secure Boot und TPM. Ein Hinweis erscheint, wenn das BIOS älter als zwei Jahre ist. Der Support-Knopf führt direkt zur Seite deines Herstellers. BIOS-Updates werden aus Sicherheitsgründen nicht automatisch eingespielt.

Brennen und ISO

ISO-Dateien erstellen, bootfähige USB-Sticks machen, Discs sichern und brennen.

Brennen & ISO
Der Bereich Brennen und ISO mit den Reitern ISO aus Ordner, Bootfähige ISO, USB zu ISO, ISO zu USB, Disc zu ISO und ISO zu Disc
Brennen & ISO.
ReiterWas passiert?
ISO aus OrdnerMacht aus einem beliebigen Ordner eine ISO-Datei (auch Dateien über 4 GB).
Bootfähige ISOMacht aus einem Windows- oder WinPE-Installationsordner eine startfähige ISO (BIOS und UEFI).
USB → ISOSichert einen USB-Stick als ISO. Windows-Installationssticks werden automatisch bootfähig.
ISO → USBMacht aus einer ISO einen bootfähigen Stick. Windows-ISOs werden kopiert (große install.wim wird geteilt), andere ISOs wie Linux 1:1 geschrieben.
Disc → ISOLiest eine CD, DVD oder Blu-ray komplett als ISO aus (nur ohne Kopierschutz).
ISO → DiscBrennt eine ISO mit dem Windows-eigenen Brenner.
  1. Reiter wählen.
  2. Quelle wählen (Ordner, Stick, Laufwerk oder ISO).
  3. Ziel wählen und bei ISOs einen Namen vergeben.
  4. Auf „Starten“ klicken.

Wichtig: Bei „ISO → USB“ wird der Stick komplett gelöscht. System Inferno fragt vorher nach.

Einstellungen

Einstellungen
Die Einstellungen mit Hintergrundbild, Glas-Deckkraft, Sensoren und Programminfo
Einstellungen.
  • Hintergrundbild: eigenes Bild wählen oder zum Standardbild zurück.
  • Glas-Deckkraft: Klar, Mittel oder Dunkel.
  • Sensoren: Sensor-Treiber für die echte CPU-Temperatur installieren (wird mitgeliefert, jederzeit wieder entfernbar).
  • Beim Start Adminrechte: System Inferno startet immer mit vollen Rechten.

Häufige Fragen

Eine Funktion ist grau oder meldet „Administrator nötig“.

Klicke unten links auf „Als Admin neu starten“ oder schalte in den Einstellungen „Beim Start Adminrechte“ ein.

Die CPU-Temperatur fehlt.

Installiere unter Einstellungen → Sensoren den Sensor-Treiber und starte System Inferno als Administrator.

Mein USB-Stick wird nicht angezeigt.

Stecke den Stick ab und wieder an und klicke auf „Neu prüfen“. Manche USB-Festplatten melden sich als normale Festplatte, sie erscheinen trotzdem in der Liste.

Der PC startet nicht vom Rettungs-Stick.

Wähle im Startmenü des PCs (F8, F11, F12 oder Esc) den Stick. Bei manchen PCs muss im BIOS/UEFI „Secure Boot“ oder „Fast Boot“ kurz ausgeschaltet werden.

Kann ich eine Sicherung auf einem anderen PC öffnen?

Ja. Installiere System Inferno, wähle im Backup-Bereich „Anderes Backup …“ oder klicke die .sinf-Datei doppelt an.

Kann ich AOMEI-Sicherungen mit System Inferno öffnen?

Nein, das sind andere Formate. AOMEI-Sicherungen spielst du mit AOMEI zurück.

Wie schalte ich die Startmusik aus?

Klicke oben rechts auf die Note. Die Einstellung wird gemerkt.

Ich habe meine Seriennummer verloren.

Schreib mir über den Kontakt unten, mit deinem Namen bekommst du sie erneut.

Wo speichert System Inferno seine Daten?

Einstellungen und Profile in %APPDATA%\SystemInferno. Deine Sicherungen liegen dort, wo du sie im Profil festlegst.

Voraussetzungen

MerkmalAngabe
SystemWindows 10 und Windows 11 (64 Bit empfohlen)
Laufzeit.NET Framework 4.8, bei Windows 10 und 11 bereits vorhanden
AdministratorrechteFür Images, Festplatten-Test, Viren-Scans und Treiber
Rettungs-USB-StickEinmalig das kostenlose Windows ADK von Microsoft, wird auf Wunsch automatisch installiert
Testzeit2 Tage voll nutzbar
Version0.32

Fragen, Probleme und Neues

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